
Das Titelbild
Chowanschtschina in Dessau: Der Chor des Anhaltischen Theaters
(Einstudierung: Helmut Sonne)und die Weimarer Gäste (Einstudierung:
Markus Oppeneiger) als Moskauer Volk strahlen zusammen mit dem
Dessauer Kinderchor (Einstudierung: Dorislava Kuntscheva). Insgesamt
ein Opernfest. Bericht
Seite 27. Foto: Claudia Heysel.

Brennpunkte bei deutschen
Bühnen und Orchestern
Cottbus: Keine Bewegung hin zur tariflichen
Fläche für
das künstlerische Personal? In Neubrandenburg/Neustrelitz
gibt es dagegen wenigstens Hoffnung auf einen Haustarifvertrag.
Beim Theater Vorpommern besteht da noch Diskussionsbedarf, während
an Sachsens Landesbühnen Kündigungen drohen. Das „Thalia“ in
Halle scheint nach Belegschafts-Verzichten gerettet. (Bericht)
Standortfaktor Theater
Ulrich Blum ist seit 2004 Präsident des Instituts für
Wirtschaftsforschung . Er hat sich in Aufsätzen zum Beispiel über
den „Wert der Kultur für die Wirtschaft“ Gedanken
gemacht. Über die Bedeutung von Kultur allgemein und für
die Region Dessau-Roßlau im Besonderen unterhielten
sich für „Oper & Tanz“ Gerrit Wedel und Barbara
Haack mit dem Wirtschaftsprofessor.
Eine „Entführung“ im Irak
„Die Entführung aus dem Serail“ ist als eine der prominentesten „Türkenopern“ von
ganz unverbrauchter Aktualität. Mozart plädierte darin bereits anno
1782 für Versöhnung und friedliche Koexistenz. Die Kölner Oper
war mit eben dieser Produktion in Sulaymaniyah in der autonomen kurdischen Region
im Nordosten des Irak zu Gast. Ein
Bericht von Regine Müller.

Zwei Chöre im Porträt
Der
Bonner Opernchor, mit 38 festen Stellen der kleinste unter den
1-a-Chören Deutschlands, feiert in dieser Spielzeit das
75-jährige Jubiläum seines Bestehens. Brigitte Jung gratuliert.
Den Leipziger
Kinderchor - sozusagen ein Opern-Spezial-Ensemble
- porträtiert Barbara Lieberwirth.
 Chor: Ganz entspannt
Katharina Malu Peters arbeitet seit 25 Jahren
als Opernchorsängerin
am Theater Ulm. Irgendwann begann sie darüber nachzudenken,
noch etwas anderes zu tun als „nur“ zu singen. Sie
kam auf die Idee, sich mit Yoga zu beschäftigen. Inzwischen
lernt sie nicht mehr nur, sie lehrt auch: Zahlreiche ihrer Sänger-
und Tänzerkollegen am Ulmer Theater besuchen bei ihr Yoga-Kurse.
Barbara Haack
sprach mit Katharina Malu Peters über das, was
am Yoga erklärbar ist.

Unsere Korrespondenten hörten und sahen: Kaija
Saariahos „Adriana Mater“ in Osnabrück (Christian
Tepe), Karlheinz
Stockhausens „Sonntag“ aus „Licht“ in
Köln (Patrick Hahn), Benjamin
Brittens „Billy Budd“ in
Düsseldorf (Christian Tepe), „Der Protagonist“ beim
Kurt-Weill-Fest Dessau (Andreas Hauff) und Modest
Mussorgskis „Chowanschtschina“ in
Dessau (Andreas Hillger.)

Nachrichten
GVL-Meldesystem:
Immer noch ungelöste Probleme – Beitragssätze: Beitragsbemessungsgrenzen
im Jahr 2011 – Aktionstag für kulturelle Vielfalt und
gegen Kulturabbau am 21. Mai 2011 – Tarifeinigung für
den Öffentlichen Dienst der Länder (Tarifbereich TV-L)
– Bundesdelegiertenkonferenz
in Berlin – VdO-intern: Der Mitgliederbereich der VdO – Wir
gratulieren

Spätes Glück – so groß:
Die Barockoper im Überblick
Isolde Schmid-Reiter/Dominique
Meyer (Hg.): L’Europe Baroque – Oper
im 17. und 18. Jahrhundert
Persönlicher Zugang zu Schubert
Gernot Gruber: Schubert. Schubert? Leben und Musik

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