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Zur Situation deutscher Theater und Orchester
Sparen bis zum Exitus
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Kulturpolitik

Brennpunkte

Zur Situation deutscher Theater und Orchester in Dauer-Krisenzeiten

Neuer Krisenherd Wuppertal

Die nordrhein-westfälische Theaterlandschaft kommt nicht zur Ruhe. Neueste Horrormeldungen sind aus Wuppertal zu vernehmen: Die mit rund 1,8 Milliarden Euro verschuldete 350.000-Einwohner-Stadt erwägt, ihr denkmalgeschütztes, aber mit einem prognostizierten Aufwand von 6,5 Millionen Euro sanierungsbedürftiges Schauspielhaus 2012 zu schließen und anschließend abzureißen – und die Sparte Schauspiel aufzugeben. Wie die dadurch angeblich einzusparenden 2 Millionen Euro pro Jahr maßgeblich dazu beitragen sollen, das genannte Milliarden-Defizit abzubauen, bleibt wie in vergleichbaren Fällen unerklärlich. Jedenfalls muss der Tod von Pina Bausch, die im Schauspielhaus eine ihrer wichtigsten Spielstätten hatte, den Stadtoberen sehr gelegen gekommen sein. Ob sie sich als nächstes am Tanztheater vergreifen???

Berliner Opernchöre und Orchester protestieren am Roten Rathaus

 
Die Berliner Opernchöre singen für ihre Rechte . Foto: Gerrit Wedel
 

Die Berliner Opernchöre singen für ihre Rechte . Foto: Gerrit Wedel

 

Am 5. November 2009 haben über 250 Mitglieder der drei Berliner Opernchöre und -orchester, des Staatsballetts, Solisten der Opernhäuser und Mitglieder des Konzerthausorchesters auf Anregung der VdO erstmals in einer gemeinsamen Aktion vor dem Roten Rathaus in Berlin gegen die Abkopplung ihrer Vergütungen von denen des öffentlichen Dienstes demonstriert. Dies geschah mit lautstarker musikalischer Untermalung, wobei u.a. gemeinsam von allen drei Berliner Opernchören der Gefangenenchor aus Verdis „Nabucco“ vorgetragen wurde. Wie bereits mehrfach berichtet, sind die Vergütungen der künstlerisch Beschäftigten – anders als im öffentlichen Dienst – seit 2001 unverändert geblieben. Gespräche über anstehende tarifliche Erhöhungen hatte der Senat bisher abgelehnt. Die Sprecher der Künstlergewerkschaften haben unmissverständlich deutlich gemacht, dass sie ein weiteres Hinauszögern von Verhandlungen nicht hinnehmen wollen und dass der Kulturstandort Berlin nachhaltig Schaden leidet, wenn der Senat sich in dieser Frage nicht bewegt.

Kulturstaatssekretär André Schmitz, der in Vertretung für den verhinderten Bürgermeister Klaus Wowereit die Aufforderung zur unverzüglichen Aufnahme von Tarifverhandlungen entgegennahm, kündigte Tariferhöhungen und die baldige Aufnahme von entsprechenden Gesprächen an.

Nun muss sich zeigen, ob diesen Worten auch tatsächlich Taten folgen werden. Auf der vorletzten Seite dieses Heftes drucken wir einen Teil des überreichten offenen Briefes an den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit ab.

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