
Die Bühne lebt!
Die VdO feiert ihren 50. Geburtstag
„Die Bühne lebt!“ – So lautete das Motto,
unter das die VdO ihre Festveranstaltung zum 50-jährigen Bestehen
im wieder aufgebauten Jagdschloss Platte bei Wiesbaden stellte.
Geladen waren neben den Ortsdelegierten und Funktionsträgern
der VdO Gäste aus Politik und Kultur. Dass zu diesen auch
die erste Garde des Deutschen Bühnenvereins gehörte,
macht deutlich, dass über allen Auseinandersetzungen zwischen
Arbeitnehmern und Arbeitgebern im Theater die Liebe zur Kultur
steht – und der Wunsch, diese zu bewahren. Dieser gemeinsame
Wille stand Pate bei den Hauptrednern des Tages.
Auf 50 Jahre erfolgreiche Gewerkschaftsarbeit kann die VdO also
zurückblicken. Dass hier nicht einfach ein Haufen Gewerkschaftsfunktionäre
sich selbst und ihre Vergangenheit feiern wollte, zeigte sich im
Programm des Festtags. VdO-Geschäftsführer Tobias
Könemann
konzentrierte sich in seiner Festansprache auf gegenwärtige
und zukünftige Herausforderungen für die VdO. Seine Rede
drucken wir im Folgenden ab, ebenso wie Auszüge aus den Reden
von Rolf Bolwin, Geschäftsführer, sowie Klaus
Zehelein, Präsident des Deutschen Bühnenvereins.
Im Zentrum des Tages stand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Potentiale
szenischer Chorarbeit“. Auszüge aus der Diskussion finden
sich ebenfalls in unserem „VdO-Spezial“.
Die Fest-Veranstaltung gab auch Gelegenheit, verdiente Mitglieder
der VdO zu ehren oder zu verabschieden. So wurde Winfried Knoll, über
lange Jahre Bundesvorsitzender, zum Ehren-Vorsitzenden ernannt.
Heinz Potztal wurde als Schatzmeister verabschiedet und Monika
von Loeben-Meuschel freute sich über den Dank für ihre
langjährige Mitarbeit an der Seite von Stefan Meuschel.
Im Anschluss an die Festveranstaltung fand eine Bundesdelgiertenversammlung
statt. Ein Bericht folgt im nächsten Heft.
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