
Das Titelbild
Publikums-Magnet: „Schneewittchen“ in der Version
des Staatsballettes Berlin. Auf unserem Bild: Beatrice Knop, Erste
Solistin am Staatsballett Berlin als (böse?) Stiefmutter mit
High-Heels und Show-Kostüm. Mehr zu Inszenierung und Rollenverständnis
auf den Seiten
7 und 8.
Foto: Enrico Nawrath

Brennpunkte
Zur Situation deutscher Theater und Orchester
Berliner Erfolgsmodell: Das Staatsballett
Seit 2004 gibt es das Staatsballett Berlin: eine Fusion aus den
Compagnien der drei Berliner Opernhäuser unter dem Dach
der Stiftung Oper in Berlin. Kurz vor Ende der Spielzeit 2008/2009
machte das Ballett mit „Schneewittchen“ in der Deutschen
Oper Furore und sorgte für eine gute Auslastung des Hauses. Über
die Entwicklung des Staatsballetts und die Zukunft der Compagnie
sprachen wir mit der Ersten Solistin Beatrice Knop und der Stellvertretenden
Intendantin des Staatsballetts, Christiane Theobald. Dresden: Opernchor-Studio dicht
In der Ausgabe 4/09 von „Oper&Tanz“ erschien eine
Meldung zur Schließung des Opernchorstudios Dresden. Hier
das angekündigte Interview mit Margot Ehrlich, Bundesvorsitzende
der VdO und Mitglied des Chores der Sächsischen Staatsoper
und mit Enrico Schubert, Leiter des Studios. Der Intendant der
Sächsischen Staatsoper, Gerd Uecker, bat aufgrund der Nachricht
im letzten Heft um eine „sachliche und ausgewogene Darstellung“ des
Sachverhalts. Auch seine Stellungnahme anbei..
Den Chor ins Licht rücken
Stefan Herheim ist einer der renommiertesten Nachwuchs-Regisseure
des Musiktheaters. In Salzburg machte er bei den Festspielen
2003 mit seiner „Entführung aus dem Serail“ auf
sich aufmerksam. Seit 2008 steht in Bayreuth sein „Parsifal“ auf
dem Programm. An der Berliner Staatsoper setzte er in der letzten
Spielzeit den „Lohengrin“ in Szene. Im Rahmen unserer
Gesprächsreihe zum Thema „Regietheater und Opernchor“ definiert
Herheim sein „Chor-Verständnis“.

Biedermeier Louis Spohr?
Als Louis Spohr 1859 im Alter von 75 Jahren starb, klagte Johannes
Brahms in einem Brief: „Spohr ist tot! Wohl der Letzte,
der noch schöneren Kunstepochen angehörte, als wir
jetzt eine durchmachen.“ Dann folgte eine Lektion über
die Vergänglichkeit des Nachruhmes. Der zu Lebzeiten hochverehrte
Komponist wurde später zu einer Symbolgestalt für das
rückwärtsgewandte Kunstideal des unheroischen Biedermeiers
gestempelt - eine Korrektur von Christian Tepe.

Sensationell: Schönbergs „Moses und Aron“ bei
der RuhrTriennale - Georg Beck berichtet. Chor-intensiv: Opern-Neuheiten
bei den Salzburger Festspielen - durchhört von Gerhard Rohde.
Stimmgewaltig: Die
Sängerinnen und Sänger beim ARD-Musikwettbewerb begleitete Eckart Rohlfs. Umjubelt: Phil
Glass´ „Kepler“-Oper
in Linz.

Nachrichten
Neue
Studie zu Kulturräumen
in Mecklenburg-Vorpommern – Wir gratulieren

Ingo Metzmachers Begegnungen mit der Oper
Ingo Metzmacher: Vorhang auf! Oper entdecken und erleben
Jeder ist musikalisch
Christoph Drösser: Hast du Töne?
Warum wir alle musikalisch sind

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