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Daniel Barenboim. Zeichnung: Maroine Dib |
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Berlins Kultursenator Christoph Stölzl scheint momentan alles daran zu setzen, diesen alten Orchesterwitz Realität werden zu lassen. Sein am 12. Oktober vorgelegtes Konzept zur Strukturreform der Berliner Bühnen will natürlich das genaue Gegenteil erreichen. Wenn Musiker, wie in den USA, auf die leidige Kammermusik und sonstige Profilierungsaktivitäten verzichten und ausschließlich ihren Orchestern zur Verfügung stehen würden, dann könnten diese auch bei verringerter Personalstärke funktionieren und sogar besser bezahlt werden. Ob dadurch wieder ein Stück kulturelle Vielfalt wegzubrechen, Riskantes und Innovatives weiter von den Programmzetteln zu verschwinden drohte, auch eine Art solistische Weiterbildung von Musikern gefährdet wäre, solche Überlegungen gehen nicht in die schlaue Rechnung ein, die im Grunde das Verbleibende mit dem Eingesparten finanzieren will. Die Kammermusik, die können dann ja die Arbeitslosen machen aus welchem Topf die wohl bezahlt werden? (alles lesen)
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Tanz 2000 ff. |